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Musik am Vöhlin-Gymnasium

Hier finden Sie neben aktuellen Berichten aus dem Bereich Musik allgemeine Hinweise zu Chorklasse und Streicherklasse:

10.20 Uhr, irgendwo im Schulhaus, MUSIK

Adventsmusik BigBand 21 

Kleine Ensembles der Big-Band und die Chöre sind diese Woche kurz nach der Pause auf den Gängen versammelt. Um was geht es denn? Sie haben Querflöten, Trompeten und Glöckchen dabei und singen und spielen „Jingle Bells“ oder "Stille Nacht". Wir machen die Türen der einzelnen Klassensimmern auf und lauschen den Klängen. Wie angenehm! Man hört schon das Christkind kommen, durch Wind und Schnee.

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Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…

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Zum Einstieg in die Weihnachtszeit spielt uns das Orchester Adventslieder im Treppenhaus vor. Kurz vor Schulende erklingen die Instrumente und erhellen unsere Herzen mit Klassikern von „Jingle Bells“ bis hin zu „Macht hoch die Tür“.

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    Sophie Schraut und Elisabeta Rusen (Kurs Musikjournalismus)

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Klavierzauber in der Vöhlin-Aula

Große Vorfreude herrschte unter den Zuhörern, als die bekannte Pianistin Julia Rinderle am Dienstag einen Klavierabend in der Aula des Vöhlin-Gymnasiums gab. Die weitgereiste Künstlerin, die momentan zwischen dem Mozarteum Salzburg und der Musikhochschule Hannover pendelt, ließ es sich nicht nehmen, an ihrer alten Schule zusätzlich am Vormittag ein Gesprächskonzert mit den 120 Schülern der 10. Jahrgangsstufe zu veranstalten.

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Am Abend eröffnete sie das Konzert mit Mozarts bekanntester Klaviersonate KV 331 in A-Dur. Dem aufmerksamen Zuhörer wurde die Klangwelt Mozarts in feinster Weise dargeboten. Julia Rinderle beherrscht nicht zuletzt durch ihre Beschäftigung mit historischer Aufführungspraxis und historischen Instrumenten ein sicheres Gefühl für die Klangfarben einer Epoche. Der gut gestimmte Flügel des Vöhlin-Gymnasiums verwandelte sich unter ihren Fingern in ein Hammerklavier der Klassik. Einem sehr feinen Pianissimo stand ein stets kontrolliertes Forte gegenüber und so gelang auch der abschließende Satz Rondo "Alla Turca", der die damals populäre Janitscharenmusik imitiert, in klanglicher Klarheit ohne die übliche "derbe" Darbietung des Finales in A-Dur.

Es folgten die beiden Rhapsodien op. 79, in denen die Pianistin die orchestrale Denkweise des Komponisten Johannes Brahms zum Klingen brachte.
Nach der Pause setzte sie das selbstmoderierte Konzert mit einer Auswahl an Rachmaninov Preludes fort. Im bekannten Prelude op 23/Nr. 5 in g-Moll betonte sie nicht wie die meisten Pianisten das Marschartige, sondern hob die tänzerischen Eigenschaften der Komposition hervor und führte das Werk zu einer absolut stimmigen Interpretation.

Anlässlich des Beethovenjahres (250. Geburtstag) krönte sie das Konzert mit der Sonate op. 57 in f-Moll, der sog. "Appassionata". Das technisch diffizile und rasante Finale erntete begeisterten Applaus.

Die Künstlerin beendete das anspruchsvolle Programm nach zwei Zugaben (Liszts Bearbeitungen von Schubertliedern), indem sie charmant lächelnd den Klavierdeckel schloss und die Bühne verließ.

Schon als junge Pianisten während ihrer Schulzeit hatte Julia Rinderle die Fähigkeit in ihren Interpretationen musikgewordene Geschichten zu erzählen. Jede Note ist durchdacht und in einen stimmigen Gesamtkontext gebracht. Niemals erlebt man bei ihr leeres Geplänkel oder pianistische Showeffekte. Selbst technisch schwierigste Passagen werden so souverän ausgeführt, dass der musikalische Sinn- und Ausdrucksgehalt stets im Vordergrund steht. Durch ihre intensive Beschäftigung mit Liedbegleitung und den Werken Franz Schuberts, dem sie ihre jüngste CD-Einspielung widmete, scheint es, als ob das gesangliche Element in ihren Interpretationen noch stärker hervortritt. Das korrespondiert ideal mit ihrer Stärke jedem Instrument die optimale Klanglichkeit abzugewinnen.

 

 

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Besinnliche Klänge beim Weihnachtskonzert

Das diesjährige Weihnachtskonzert, bei dem unsere jungen Musikerinnen und Musiker die Zuhörer in der vollbesetzen Schulaula mit besinnlichen Klängen auf Weihnachten einstimmten, fand am 18. und 19. Dezember 2019 statt.

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Eröffnet wurde das Konzert durch den Oberstufenchor unter der Leitung von Heidi Zapf mit Spirituals. Es folgte das berühmte „Adagio“ von Tomaso Albinoni, kunstvoll vorgetragen vom Streichorchester der Schule. Hierauf folgten die Chorklassen und der Unterstufenchor dirigiert von Julia Häberle, die mit Negro Spirituals und Weihnachtsliedern aus aller Welt die Zuhörer erfreuten.

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Auch die jungen Streicher, welche Uta Schanbacher leitet, gaben ihr Können mit drei englischen Weihnachtskanons und „Stille Nacht“ zum Besten. Bayrisch-besinnlich wurde es nachfolgend mit dem „Weihnachtsboarischen“ von Florin Pallhuber, gekonnt von Jana Munz (Gitarre) und Paulina Striegel (Steirische Harmonika) intoniert. Im Anschluss daran sang der Oberstufenchor weitere Spirituals, stimmungsvoll von Sandro Wegmann, Paul von Wahlert, Andreas Schwegele und Robin Breher begleitet. Die von Ingo Mayer geleitete Big Band präsentierte u.a. zunächst Arrangements provenzalischer Weihnachtslieder, anschließend ein schwungvolles Jazzmedley populärer Weihnachtslieder – mit gelungenen Soli von Isabelle Heiß und Jonas Schaffer – ehe sie sich zum „Christmas Sing-a-long“ klangvoll mit dem Orchester vereinigte.

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 Als feierlichen Abschluss sangen alle Mitwirkenden gemeinsam mit dem Publikum „Macht hoch die Tür“ und „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ und schlossen so einen musikalisch gelungenen, vorweihnachtlichen Konzertabend.

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Sommerkonzert: Von Bach bis A. L. Webber

Musikalische Vielfalt beim Sommerkonzert des Vöhlin-Gymnasiums

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Lang anhaltender und mit Jubelschreien durchsetzter Beifall waren Zeichen der Zustimmung für ein pralles Programm beim Sommerkonzert des Vöhlin Gymnasiums,  das in zweieinhalb Stunden viel Abwechslung bot. Insgesamt 250 Mitwirkende hatten einen umfassenden Eindruck in die musikalische Erziehung der Schule gegeben und die hohe Qualität des musikalischen Könnens dokumentiert.
Die beiden Musikpädagogen Heidi Zapf und Ingo Mayer zeichneten bei tropenhaften Temperaturen für ein eindrucksvolles Programm verantwortlich, das von J.S. Bach hin in ein schillerndes Reich der Unterhaltungsmusik entführte.
Den Auftakt bot der vielstimmige Oberstufenchor zusammen mit einer einfühlsamen Begleitband (Lisa Kuhn, Sissi Paulus und Sandro Wegmann am Klavier, Robin Breher am Schlagzeug) und zwar mit musikalischen Glanzlichtern aus dem Musical „Sunset Boulevard“ von Andrew Lloyd Webber. Danach präsentierte das Orchester ein Allegro aus dem Konzert für drei Violinen und Orchester von Johann Sebastian Bach. Sarah Brock, Milica Maricic und Natalie Biechteler übernahmen dabei den schwierigen Solopart.

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Einen wahrlichen Leckerbissen bot der Abiturient Benjamin Füchtbauer. Von Sandro Wegmann souverän am Klavier begleitet, besang er all seine verflossenen und hingemordeten Liebschaften in Georg Kreislers „Bidla Buh“. Beeindruckend die Darbietungen der Chorklassen und des Unterstufenchores, die unbeschwert und fröhlich in Liedern Szenen aus dem Dschungel beschrieben und bei aller Singfreude die gesangliche Disziplin bewahrten. Die Sechstklässlerin Paulina Kobr sorgte zudem mit ihrer Moderation, dass sich niemand im Dschungel verirrte und Löwen mit Leoparden („Party Animals“) verwechselte. Überraschend auch der Abgang des Chores, denn nicht mit Gesang, sondern mit einem pfiffigen Gruppentanz verabschiedete man sich von der Bühne. Orchester und Big Band überraschten mit der schwungvollen Darbietung einer Harry Potter Suite. Nach der Pause brachte der Oberstufenchor mit voluminösem, klarem Klang flotte ABBA-Hits zu Gehör unter exzellenter Instrumentalbegleitung von Sandro Wegmann und Robin Breher.
Viel umjubelt war schließlich der Auftritt der Big Band. Bekannte Titel wie „Wake me up“ oder „Hey brother“ erklangen im typischen Sound. Mit dem Sologesangspart überraschte Annika Pfleger und setzte damit gemeinsam mit den Instrumentalisten einen fetzigen Schlusspunkt. Schulleiter Burkhard Arnold bedankte sich am Ende herzlich bei allen Mitwirkenden für ihr überaus tatkräftiges Engagement.

Sommerkonzert 2019 1a

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